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Salzbergwerke in Deutschland besichtigen: Berchtesgaden und Bad Reichenhall in Bayern, Salz- und Kalibergwerke in Baden-Württemberg und Thüringen

Stollen mit gebändertem Steinsalz an den Wänden, eine lange Holzrutsche führt in eine beleuchtete Halle (mit AI erstelltes Bild)AI
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Ein Salzbergwerk besichtigen kann man in Deutschland an weniger Orten, als man vermuten würde. Salz liegt unter großen Teilen des Landes, doch die meisten Gruben sind Produktionsbetriebe. Übrig bleiben eine Handvoll Anlagen mit regulärem Besucherbetrieb: das Salzbergwerk Berchtesgaden in Oberbayern, das Besucherbergwerk im württembergischen Bad Friedrichshall und zwei ehemalige Kaliwerke in Thüringen, Sondershausen und Merkers. Dazu kommt die Alte Saline in Bad Reichenhall, streng genommen kein Bergwerk, aber mit Stollen und Solequellen unter der Erde.

Die Tabelle fasst diese Orte zusammen. Darunter steht, wie die Salzlager entstanden sind, was Steinsalz, Sole und Kali voneinander unterscheidet und was einen bei einer Einfahrt erwartet.

Salzbergwerke und Kalibergwerke zum Besichtigen in Deutschland
NameOrtBundeslandErz oder Art
Besucherbergwerk Bad Friedrichshall (Salzbergwerk Kochendorf)Bad Friedrichshall-KochendorfBaden-WürttembergSteinsalz
Alte Saline Bad ReichenhallBad ReichenhallBayernhistorische Saline, kein Bergwerk; Sole aus natürlichen Quellen
Salzbergwerk BerchtesgadenBerchtesgadenBayernSteinsalz im alpinen Haselgebirge, heute als Sole gewonnen
Erlebnis Bergwerk MerkersKrayenberggemeinde (Merkers)ThüringenKali (Kalisalz)
Erlebnisbergwerk Glückauf SondershausenSondershausenThüringenKali (Kalisalz)

Wie die Salzlager in Deutschland entstanden sind

Alle deutschen Salzlagerstätten sind eingedunstetes Meer. Wo flache Meeresbecken vom offenen Ozean abgeschnitten wurden und das Klima heiß und trocken war, verdunstete das Wasser, und die gelösten Salze fielen aus. Die Reihenfolge ist dabei immer gleich, so beschreiben es die Wikipedia-Artikel zum Zechstein und zum Kalisalz und das Lexikon von chemie.de übereinstimmend: Zuerst setzen sich Kalk und Dolomit ab, dann Gips und Anhydrit, dann Steinsalz und ganz zum Schluss die Kalisalze, wenn von der ursprünglichen Wassermenge kaum noch etwas übrig ist. Deshalb ist Kalisalz seltener als Steinsalz, und deshalb liegen beide oft in derselben Schichtfolge übereinander.

Die großen Lager im Norden und in der Mitte Deutschlands stammen aus dem Zechstein, dem jüngsten Abschnitt des Perms vor rund 250 Millionen Jahren. Damals drang das Meer mehrfach in ein großes Becken in Mitteleuropa vor, und jeder dieser Vorstöße hinterließ im Idealfall eine eigene Folge aus Ton, Karbonat, Anhydrit, Steinsalz und Kalisalz. Geologen haben diesen Zyklen Namen wie Werra, Staßfurt, Leine und Aller gegeben; Wikipedia zählt bis zu sieben, betont aber, dass an keiner Stelle des Beckens alle vollständig ausgebildet sind. Aus dem Zechstein stammen die Kalisalze an der Werra und im Südharz, also genau die Lager, in denen Merkers und Sondershausen liegen.

Im Südwesten ist das Salz jünger. Zwischen Heilbronn, Schwäbisch Hall, Stuttgart und dem Hochrhein liegt Steinsalz aus dem Mittleren Muschelkalk, einer Epoche der Trias; abgebaut wird es nach Angaben des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg vor allem aus dem sogenannten „Unteren Steinsalz“. Der Betreiber in Bad Friedrichshall und showcaves.com sprechen beim Kochendorfer Salz von rund 200 Millionen Jahren Erdgeschichte.

Und dann sind da die Alpen. Das Salz von Berchtesgaden, Hallein, Hallstatt und Altaussee steckt im sogenannten Haselgebirge. Ursprünglich war das ein Bergmannswort für ein Gemenge aus Steinsalz, Gips und Ton, das zu einer Brekzie verbacken ist; heute bezeichnet es eine Gesteinsformation aus dem Oberperm, die laut Wikipedia zwischen 10 und 70 Prozent Steinsalz enthält. Ein Gestein, das zu einem großen Teil aus Ton besteht, lohnt sich nicht zum Herausbrechen, und so haben die Alpensalinen früh einen anderen Weg gewählt.

Steinsalz, Sole und Kali: drei Wege zum Salz

Wer sich mit Salzbergwerken beschäftigt, stößt auf drei Begriffe, die oft durcheinandergehen.

Steinsalz ist festes Salzgestein, überwiegend Natriumchlorid, das unter Tage wie jedes andere Gestein abgebaut wird: gebohrt, gesprengt oder mit großen Maschinen gefräst. So arbeitete das Bergwerk Kochendorf bis 1994, und so arbeitet bis heute das benachbarte Steinsalzbergwerk Heilbronn, das laut Landesamt und Wikipedia seit 1984 unterirdisch mit Kochendorf verbunden ist. Heilbronn fördert; das Besucherbergwerk dieses Reviers liegt in Kochendorf.

Sole ist Salzwasser. Sie entsteht entweder von selbst, wenn Grundwasser durch Salzgestein sickert und an Quellen austritt, oder künstlich: Im alpinen Haselgebirge leitet man Wasser in Hohlräume im Berg, das Salz löst sich, der unlösliche Rest sinkt zu Boden. So wird in Berchtesgaden bis heute gearbeitet; Wikipedia spricht von Bohrspülwerken, showcaves.com von Laugkammern auf mehreren Sohlen. Aus der Sole wird in einer Saline durch Sieden oder Verdampfen Speisesalz gewonnen. Ein Salzbergwerk und eine Saline sind also zwei verschiedene Dinge, auch wenn sie oft zusammengehören.

Kali schließlich ist kein Speisesalz. Kalisalz ist ein Salzgestein mit viel Kalium, mit Mineralen wie Sylvin, Carnallit und Kieserit, und es wird zum größten Teil zu Düngemittel verarbeitet; Wikipedia und chemie.de nennen als Grund die Bedeutung des Kaliums für das Pflanzenwachstum. Ein Kalibergwerk ist trotzdem ein Salzbergwerk im geologischen Sinn, denn Kalisalz und Steinsalz stammen aus derselben Eindunstung.

Für Besucher macht der Unterschied mehr aus, als man denkt. Ein Kaliwerk im Flachland ist eine Schachtanlage: Man fährt mit dem Förderkorb Hunderte Meter senkrecht in die Tiefe und bewegt sich dort in riesigen, waagerechten Abbauräumen. Ein alpines Salzbergwerk ist ein Stollenbergwerk, in das man waagerecht hineinfährt, und die Hohlräume sind die ausgelaugten Kammern der Solegewinnung.

Ein Salzbergwerk besichtigen: was Besucher erwartet

Wer zum ersten Mal ein Salzbergwerk besichtigen möchte, erwartet meist Rutsche, See und Grubenbahn. Das stimmt, aber nicht überall, und nicht überall alles zusammen.

Eine Grubenbahn gibt es in Berchtesgaden: Besucher fahren in Schutzkleidung mit der Bahn in den Berg ein. In den beiden Thüringer Kaliwerken sind die Wege unter Tage so lang, dass ein Teil der Führung mit Fahrzeugen zurückgelegt wird; in Sondershausen beschreibt der Harzer Tourismusverband offene Lastwagen, in Merkers nennt showcaves.com kleine Lkw mit Sitzbänken. In Bad Friedrichshall geht man nach der Fahrt im Förderkorb zu Fuß.

Rutschen sind ein altes Bergmannswerkzeug, mit dem man schnell von einer Sohle zur nächsten kam. In Berchtesgaden gehören sie zur Führung, wer nicht rutschen möchte, nimmt die Treppe. In Bad Friedrichshall steht eine Rutsche von rund 40 Metern im Kuppelsaal. Auch Sondershausen hat eine Salzrutsche.

Salzseen gibt es ebenfalls zwei: den Spiegelsee in Berchtesgaden, einen Solesee, über den eine Fähre setzt, und den Laugensee in Sondershausen, auf dem Kähne fahren. Konzertsäle unter Tage haben Sondershausen, Merkers und Bad Friedrichshall.

Für alle Anlagen gilt: Unter Tage ist es kühler als draußen, der Boden kann nass und rutschig sein, und Termine, Altersgrenzen und Barrierefreiheit regelt jeder Betreiber selbst. Die verlässlichen Angaben stehen auf den Seiten der Betreiber, die in der Tabelle oben verlinkt sind.

Salzbergwerk in Bayern: Berchtesgaden und Bad Reichenhall

In Bayern konzentriert sich alles auf den äußersten Südosten, das Berchtesgadener Land. Hier liegen das Salzbergwerk mit Besucherbetrieb und die Saline, in der die Berchtesgadener Sole jahrzehntelang zu Salz wurde.

Salzbergwerk Berchtesgaden

1517 ließ Fürstpropst Gregor Rainer den Petersberg-Stollen anschlagen, und seitdem ist das Bergwerk in Betrieb, so Wikipedia und showcaves.com. Abgebaut wird nicht mit Spitzhacke, sondern mit Wasser: Das Haselgebirge wird ausgelaugt, und die gewonnene Sole wird zu Salz verarbeitet. Betreiber ist die Südsalz GmbH, die zur Gruppe der Südwestdeutschen Salzwerke gehört.

Unter den Anlagen auf dieser Seite ist es das einzige Salzbergwerk Deutschlands, in dem man ein alpines Stollenbergwerk im Haselgebirge erlebt. Für Besucher beginnt der Weg in Bergmannskleidung auf der Grubenbahn. Unter Tage folgen die Rutschen, die man auch über Treppen umgehen kann, und der Spiegelsee, ein Solesee, den man auf einer Fähre überquert. Mehr zum Ablauf, zur Anfahrt und zum Besuch mit Kindern steht auf der Seite zum Salzbergwerk Berchtesgaden.

Alte Saline Bad Reichenhall

Bad Reichenhall hatte sein Salz schon, bevor Berchtesgaden welches lieferte. Die Solequellen der Stadt werden laut showcaves.com seit vorgeschichtlicher Zeit genutzt; die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern beschreibt, wie sie in Klüften im Fels unter der Saline aufsteigen. Nach dem Stadtbrand von 1834 ließ König Ludwig I. die Saline neu errichten, auch darin sind sich beide Quellen einig. Im Brunnhaus treiben große Wasserräder bis heute die Pumpen an, die die Sole heben.

Die Verbindung zu Berchtesgaden ist eine Leitung: Ab 1817 floss Sole aus dem Berchtesgadener Bergwerk nach Reichenhall. Die Führung durch die Alte Saline führt unter Tage zu den Quellfassungen und ins Brunnhaus mit den Wasserrädern; dazu kommt ein Salzmuseum. Gefördert wurde hier nie Gestein, sondern immer nur Sole. Einzelheiten stehen auf der Seite zur Alten Saline Bad Reichenhall.

Wer aus Nordbayern anreist, hat einen weiten Weg vor sich. Im Fichtelgebirge, wo das Besucherbergwerk Gleißinger Fels liegt, wurde Eisenglimmer abgebaut, ein Eisenerz; der Bergbau dort hat mit Salz nichts zu tun.

Weitere Salz- und Kalibergwerke in Deutschland

Bad Friedrichshall-Kochendorf

Das einzige Salzbergwerk Deutschlands auf dieser Liste, in dem Steinsalz aus dem Muschelkalk abgebaut wurde, liegt am Neckar nördlich von Heilbronn. 1899 ging das Bergwerk am Schacht König Wilhelm II. in Betrieb, so Wikipedia, showcaves.com und das Landesamt; 1994 endete der Abbau.

Heute fährt der Förderkorb Besucher in weniger als 30 Sekunden auf die 180-Meter-Sohle. Der Rundgang zeigt Förderbänder und Abbaumaschinen, darunter einen Continuous Miner, eine Technikkammer, Saurier-Nachbildungen aus der Entstehungszeit des Salzes und am Ende den Kuppelsaal mit seinen Reliefs und der Rutsche. Eine Ausstellung erinnert an das Konzentrationslager Kochendorf, ein Außenlager von Natzweiler, das 1944 eingerichtet wurde, als das Bergwerk zur Rüstungsfabrik ausgebaut werden sollte.

Die jüngere Geschichte war holprig. 2020 wurde das Besucherbergwerk geschlossen, weil in der Luft unter Tage Nitrosamine gemessen worden waren, und es blieb mehrere Jahre zu. Seit Mai 2025 ist es wieder geöffnet, die Südwestdeutschen Salzwerke als Betreiber sprechen von einer „großartigen Besuchersaison“ 2025. Geöffnet ist nicht täglich und nur in der Saison; die Termine veröffentlicht der Betreiber.

Erlebnisbergwerk Sondershausen

In Sondershausen im Norden Thüringens wurde Kali gefördert; der erste Schacht des späteren Werks „Glückauf“ war 1895 fertig, berichten showcaves.com und die Europäische Route der Industriekultur. 1991 endete der Abbau, und Ende der 1990er-Jahre wurde aus der Grube ein Erlebnisbergwerk.

Besucher fahren mit dem Förderkorb auf rund 670 Meter Tiefe. Unter Tage gibt es eine Kahnfahrt auf dem Laugensee, eine Salzrutsche und einen Konzertsaal. Die Strecken sind lang, deshalb geht es einen Teil des Weges auf offenen Lastwagen.

Erlebnis Bergwerk Merkers

Merkers an der Werra hat eine Geschichte, die über den Bergbau hinausgeht. Das Erlebnisbergwerk öffnete 1991, kurz nach der Wiedervereinigung, so der Hessische Rundfunk und der Betreiber K+S.

Die Tour führt bis in rund 800 Meter Tiefe. Dort liegt die Kristallgrotte, 1980 beim Abbau entdeckt, mit Steinsalzkristallen, deren Kanten über einen Meter lang sein können. Weiter oben, auf etwa 500 Metern, steht im Großbunker ein Schaufelradbagger, den TRAVELBOOK und showcaves.com als den größten unter Tage beschreiben. Der Bunker war als Speicher für bis zu 50.000 Tonnen Rohsalz angelegt und wird heute für Konzerte genutzt.

Und dann ist da der Goldraum. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs lagerten in Merkers die Goldreserven der Reichsbank und Kunstwerke aus Berlin. Im April 1945 fanden US-Soldaten den Schatz. Der Raum ist Teil der Führung, die laut showcaves.com und K+S rund drei Stunden dauert.

Salzbergwerke jenseits der Grenze: Hallein, Hallstatt, Altaussee und Wieliczka

Die bekanntesten Schaubergwerke im Haselgebirge liegen in Österreich. Wer im Berchtesgadener Land unterwegs ist, landet früher oder später bei einem von ihnen.

Am Dürrnberg bei Hallein bauten schon die Kelten Salz ab. Der industrielle Betrieb endete 1989, heute heißt das Schaubergwerk Salzwelten Salzburg: Grubenbahn, zwei Bergmannsrutschen und eine Floßfahrt über einen unterirdischen Salzsee, ganz ähnlich wie in Berchtesgaden. Oben am Berg zeigt das nachgebaute Keltendorf „Salina“ das Leben der frühen Bergleute.

In Hallstatt reicht der Salzbergbau bis in die Bronzezeit zurück; Wikipedia datiert ihn auf etwa 1500 vor Christus, das Naturhistorische Museum Wien spricht sogar von 7000 Jahren Salzproduktion. Seit 1997 gehört die Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut zum UNESCO-Welterbe.

Altaussee in der Steiermark ist noch in Betrieb, ein Teil der Grube ist als Schaubergwerk zugänglich. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs lagerten in den Stollen Kunstwerke aus österreichischen Museen, um sie vor Luftangriffen zu schützen.

Etwas weiter weg, in Polen bei Krakau, liegt Wieliczka. Das Salzbergwerk stand 1978 auf der allerersten Liste des UNESCO-Welterbes. Berühmt ist die Kinga-Kapelle, deren Boden, Wände, Altäre und Figuren aus Salz gehauen sind.

Wer lieber in der Nähe bleibt: Die Übersicht der Besucherbergwerke und die Suche nach einem Bergwerk in der Nähe zeigen, welche Gruben sonst noch offen sind, und die Seite zu den Bergbaumuseen sammelt die Museen über Tage.

Häufige Fragen

Welche Salzbergwerke kann man in Deutschland besichtigen?

Mit regulärem Besucherbetrieb sind es das Salzbergwerk Berchtesgaden in Bayern, das Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf in Baden-Württemberg sowie die beiden ehemaligen Kaliwerke Sondershausen und Merkers in Thüringen. Dazu kommt die Alte Saline Bad Reichenhall, die kein Bergwerk ist, deren Solequellen man aber unter Tage besichtigt.

Welches Salzbergwerk in Bayern kann man besichtigen?

Das Salzbergwerk Berchtesgaden. Es ist seit 1517 in Betrieb, Besucher fahren mit der Grubenbahn ein, nehmen Rutschen oder Treppen und überqueren einen Solesee. In Bad Reichenhall lässt sich zusätzlich die Alte Saline mit ihrem unterirdischen Brunnhaus besichtigen.

Was ist der Unterschied zwischen Salzbergwerk und Saline?

In einem Salzbergwerk wird Salzgestein unter Tage abgebaut oder mit Wasser zu Sole gelöst. In einer Saline wird Sole zu Speisesalz versotten. Die Alte Saline Bad Reichenhall nutzte natürliche Solequellen; die Sole aus Berchtesgaden kam ab 1817 zusätzlich über eine Leitung dazu.

Ist Kali dasselbe wie Salz?

Nicht ganz. Kalisalz ist ein Salzgestein mit hohem Gehalt an Kaliumverbindungen wie Sylvin und Carnallit; es wird vor allem zu Dünger verarbeitet. Steinsalz besteht dagegen überwiegend aus Natriumchlorid. Beim Eindunsten von Meerwasser fällt Steinsalz zuerst aus, Kalisalz erst ganz am Ende.

Gibt es in Salzbergwerken Rutschen?

In einigen. Berchtesgaden hat Bergmannsrutschen, die man auch über Treppen umgehen kann. Bad Friedrichshall hat im Kuppelsaal eine Rutsche von rund 40 Metern, und auch in Sondershausen gibt es eine Salzrutsche. Ob man rutscht, entscheidet jeder selbst.

Quellen

  1. Wikipedia: Salzbergwerk Berchtesgaden
  2. showcaves.com: Salzbergwerk Berchtesgaden
  3. Wikipedia: Haselgebirge
  4. PANGAEA (Leitner, Neubauer, Genser, Bernroider 2022): Electron microprobe analysis and Ar-Ar age dating of polyhalite from the evaporitic Permian Haselgebirge Formation
  5. showcaves.com: Alte Saline
  6. Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: Alte Saline mit Salzmuseum Bad Reichenhall
  7. Wikipedia: Zechstein
  8. Wikipedia: Kalisalz
  9. chemie.de: Kalisalz
  10. Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg: Steinsalz
  11. Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg: Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf
  12. Wikipedia: Salzbergwerk Bad Friedrichshall
  13. showcaves.com: Besucherbergwerk in Bad Friedrichshall-Kochendorf
  14. Südwestdeutsche Salzwerke AG: Saisonstart des Besucherbergwerks am 1. Mai 2026
  15. Südwestdeutsche Salzwerke AG: Das Besucherbergwerk als ideales Ausflugsziel egal bei welchem Wetter
  16. showcaves.com: Erlebnisbergwerk Sondershausen
  17. European Route of Industrial Heritage (ERIH): Sondershausen Adventure Mine
  18. Harzer Tourismusverband: Experience the Sondershausen Mine
  19. showcaves.com: Erlebnis Bergwerk Merkers
  20. K+S: Two Million Visitors to the World of White Gold
  21. hessenschau: Was der Kali-Bergbau für die Grenzregion bedeutet
  22. TRAVELBOOK: Bergwerk Merkers – Deutschlands einzigartige Mine
  23. Wikipedia: Salzbergwerk Dürrnberg
  24. SalzburgerLand Tourismus: Salzwelten Hallein
  25. Tourismus Salzburg: Salzwelten Salzburg
  26. Wikipedia: Salzbergwerk Hallstatt
  27. Naturhistorisches Museum Wien: Austrian World Heritage Day 2022
  28. Ferienregion Dachstein Salzkammergut: Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut
  29. Wikipedia: Salzbergwerk Altaussee
  30. showcaves.com: Salzwelten Altaussee
  31. Wikipedia: Wieliczka Salt Mine
  32. Polish Origins: Wieliczka Salt Mine